Das Leitungsteam setzt sich auf folgenden Ämtern zusammen: erster und zweiter Vorsitzender, Schatzmeisterin, erster und zweiter Schriftleiter des „Sekretär“. Es wird alle drei Jahre neu gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig. Um die Arbeitsfähigkeit der AG zu gewährleisten, können zwei Ämter in Personalunion besetzt werden, wie dies gegenwärtig der Fall ist. Folgende Personen gehören dem derzeitigen Leitungsteam an:
Leiter
Professor Dr.
Wolfgang Böhme
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Adenauerallee 160, D-53113 Bonn
Telefon +49 / (0)228 / 9122 250, E-mail w.boehme.zfmk@uni-bonn.de
Professor Dr. Wolfgang Böhme, geb. 1944 in Schönberg (Holstein) bei Kiel, von 1971-2010 Kustos der Herpetologischen Sektion am Musuem A. Koenig in Bonn, später auch Abteilungsleiter Wirbeltiere und stellvertretender Direktor des Forschungsmuseums, inzwischen offiziell im Ruhestand, aber als ehrenamtlicher Mitarbeiter weiter dort tätig.
Interessengebiet ist die gesamte Herpetologie, mit Schwerpunkt auf squamaten Reptilien, was bis in die Kindheit zurückreicht. DGHT-Mitglied seit 1965. Eigene Forschungsreisen vor allem nach West- und Zentralafrika. Autor zahlreicher wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Veröffentlichungen, Herausgeber der ersten fünf Lieferungen des „Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas“ und mehrerer Proceedingsbände.
Das Interesse an der Geschichte der Herpetologie konzentriert sich derzeit auf die vorlinnaeische Zeit von der Antike bis zum ausgehenden Mittelalter, umfasst aber auch spätere Jahrhunderte.
1. Schriftleiter „Sekretär“
Professor
Fritz Jürgen Obst
Dr.-Rudolf-Friedrichs-Str. 27, D-01445 Radebeul
Telefon +49 / (0)3 51 / 8 30 70 93
Professor Fritz Jürgen Obst, Jahrgang 1939, Dresdner. Fachlehrer für Geschichte und Kunsterziehung und Diplom-Biologe. Leitender Direktor der Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden und des dort dazugehörigen Museums für Tierkunde im Ruhestand.
Autor verschiedener Sachbücher zu herpetologischen und terrarienkundlichen Themen, verschiedene Forschungsreisen nach Mittelasien, in die Mongolei, nach Südamerika und nach Madagaskar. Begeisterter Terrarianer seit der Kindheit, insbesondere Beschäftigung mit Schwanzlurchen, Giftschlangen und Schildkröten. „Salamander“-Mitglied seit 1958, in der der DGHT von Anfang an (1964).
Die bibliophilen Interessen wachsen ebenfalls seit Jahrzehnten, verbunden mit dem Interesse am sächsischen Kunsthandwerk in verschiedenen Gewerken.
Stellvertretender Leiter und 2. Schriftleiter „Sekretär“
Dipl.-Biol. Ulrich Scheidt
Naturkundemuseum Erfurt, Große Arche 14, D-99084 Erfurt
+ 49 / (0)3 61 / 6 55 56 86, Faksimile + 49 / (0)3 61 / 6 55 56 89, E-Mail
ulrich.scheidt@erfurt.de
Ulrich Scheidt, geb. 1952 in Thüringen, Diplom-Biologe und Diplom-Volkswirt, Kustos für Herpetologie und Mammologie am Naturkundemuseum Erfurt.
Interessenschwerpunkt sind feldherpetologische Themen in Mitteleuropa und neuerdings auch Südostasien. Seit 1984 Redakteur der „Schriftenschau für den Feldherpetologen“, die bis 2003 als Printausgabe erschien und seitdem als Datenbank online (www.amphibienschutz.de/literatur) verfügbar ist. Ulrich Scheidt ist außerdem Vorsitzender des Vereins für Amphibien- und Reptilienschutz Thüringen e. V. (ART).
Allgemein historisch interessiert, hat er sich vor allem mit der Biografie und Wirkgeschichte von Johann Matthäus Bechstein (1757 - 1822), dem „Vater der Terraristik“, auseinandergesetzt (s. Sekretär 6(2), 2006).
Schatzmeisterin
Inga Kraushaar
Bernardstraße 102, D-63067 Offenbach / Main
Telefon +49 / (0) 69 / 88 78 23,
E-Mail juergen.kraushaar@t-online.de
Inga Kraushaar, Jahrgang 1950, Detmolderin. Nach dem Abitur eine kaufmännische Lehre abgeschlossen.
1970 Heirat mit Jürgen Kraushaar, einem erfahrenen Aquarianer, der die „typische Aquarianer-Karriere“ (Mutation zum Terrarianer) durchmachte: kleine, schöne Fische, die gut züchtbar sind –> große (z. T. „hässliche“) Fische, die schwer züchtbar sind –> aquatile Terrarientiere (Molche, Frösche) –> Eroberung des Landes (Salamander, Echsen usw.). Begeisterte Mitarbeit in der Heim- und Freilandterraristik ihres Mannes.
Für Inga Kraushaar sind die Menschen, die sich herpetologisch und terraristisch betätigen, die interessantesten Studienobjekte. Aufgrund ihrer Kontaktfreudigkeit hilft sie bereits in der Organisation der AG „Urodela“ und nun bei uns. In den letzten Jahren wurde sie zudem vom „Virus der schönen alten Bücher“ befallen.

